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Wir feiern den Wintersport als neuer Hauptsponsor des Biathlon-Weltcups

Kategorie: Wintersport

Wenn die Tage dunkler und kälter werden, der erste Schnee sich ankündigt, ist es Zeit für perfekt präparierte Loipen, Langlaufski an den Füßen und sportliche Höchstleistungen: Die Biathlon-Saison 2021/22 steht in den Startlöchern! Passend zum Weltcup-Auftakt am Wochenende in Östersund (27.11 und 28.11.) präsentiert sich DECATHLON Deutschland in Schweden zum ersten Mal als Hauptsponsor des BMW IBU Weltcups. 

„Die Partnerschaft ist ein weiterer logischer Schritt, um noch mehr Menschen für den Sport zu begeistern. Biathlon steht für Outdoor, für Natur, für ambitionierten Sport – und ist deshalb auch die perfekte Plattform für DECATHLON“, freut sich André Weinert, CEO von DECATHLON Deutschland. Und IBU-Präsident Olle Dahlin ergänzt: „Durch Partnerschaften wie diese und die damit verbundene Reichweiten wie die von DECATHLON können wir das enorme Potential unseres Sports weiter zur Geltung bringen und neue Generationen von Fans sowie im Idealfall auch Athlet:innen für Biathlon begeistern.“

Die Partnerschaft umfasst exklusive Werbepräsenz auf prominenter Bandenwerbung. Diese wird an wechselnden Weltcupstandorten im Stadion, am Schießstand und entlang der Strecke zu sehen sein. Sonderwerbeformen, Startnummern und Hospitality-Leistungen gehören ebenfalls zu dem Sponsoring-Paket. Für DECATHLON Deutschland leitet die Partnerschaft gleichzeitig eine neue Ära ein: Es ist das erste große Sportsponsoring für das in 61 Ländern agierende Unternehmen.

Mit einem Marktanteil von fast 25 Prozent ist Biathlon hierzulande mit Abstand die beliebteste Wintersportart im TV. Die Jagd nach fehlerfreien Schießergebnissen und Bestzeiten im Schnee verfolgen teilweise sogar mehr Zuschauer:innen als die Spiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

In 58 Wettkämpfen zum Weltcup-Gesamtsieger

Angeführt von den Olympia-Hoffnungen Franziska Preuß, Denise Herrmann, Benedikt Doll und Erik Lesser schickt der Deutsche Skiverband (DSV) insgesamt 13 Biathlet:innen zum Auftakt nach Östersund. Bei den Männern schafften Philipp Horn, Philipp Nawrath, Roman Rees und Justus Strelow den Sprung in den Kader. Bei den Frauen sind noch Vanessa Hinz, Janina Hettich, Vanessa Voigt, Anna Weidel und Juliane Frühwirth mit dabei.

An neun Wettkampforten stehen in diesem Winter insgesamt 58 Weltcup-Wettkämpfe auf dem Programm. Vergangene Saison wurden Corona-bedingt nur sieben Destinationen bereist. Dieses Jahr kommen zudem noch elf Wettkämpfe bei den Olympischen Winterspiele in Peking hinzu. Die Ergebnisse bei Olympia fließen allerdings nicht in die Gesamtweltcupwertung ein. 

Die Saisoneröffnung und ein weiterer Weltcup in Östersund bilden den Startschuss für die neue Biathlon-Saison. Östersund liegt mit knapp 50.000 Einwohner:innen ungefähr in der Mitte Schwedens am See Storsjön und ist eine Biathlon-Hochburg. Bislang wurden hier bereits drei Biathlon-Weltmeisterschaften ausgetragen, zum letzten Mal im Jahr 2019.  Damals konnte sich Denise Herrmann zur Weltmeisterin in der Verfolgung krönen. Arnd Peiffer holte sich den Titel im Einzelrennen der Herren.

Die ersten Weltcups im umgebauten Stadion von Oberhof

Nach Östersund folgt traditionell der Weltcup in Hochfilzen und noch vor Weihnachten geht es für die Biathlonfamilie in das Mutterland von DECATHLON – nach Le Grand Bornand in Frankreich. Mit Oberhof und Ruhpolding stehen im Januar 2022 wieder die beiden deutschen Austragungsorte auf dem Plan. Oberhof im Thüringer Wald wird sich im umgebauten Stadion präsentieren. In der italienischen Höhenlage von Antholz werden die letzten Wettkämpfe vor den Olympischen Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar 2022) ausgetragen. In Kontiolahti (Finnland), Otepää (Estland) und Oslo (Norwegen) geht die Saison danach zu Ende.

Aufgrund der Corona-Pandemie steht die Saison wie schon im letzten Jahr vor besonderen Herausforderungen. Momentan gehen die Veranstalter davon aus, dass im Gegensatz zum vorherigen Jahr Zuschauer:innen wieder zugelassen werden. Wie viele und unter welchen Voraussetzungen ist aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklungen momentan jedoch nicht abzuschätzen.

Auch ohne Fans ist der logistische Aufwand für die Veranstalter enorm: Für alle Beteiligten muss der Impfstatus geprüft werden. Das gilt sowohl für die internen Kriterien des Weltverbandes sowie für die Einreisebestimmungen im Gastgeberland des jeweiligen Biathlon-Weltcups. Die Organisation ist vor allem deshalb so schwierig, da es verschiedene nationale Regelungen gibt. Denn der Weltverband IBU akzeptiert alle Corona-Impfstoffe, die von einer nationalen Behörde zugelassen sind.  Bei europäischen Weltcup-Standorten sind jedoch vielfach nur EU-Impfstoffe wie die von Biontech-Pfizer oder Moderna zugelassen. 

Wer beispielsweise mit dem russischen Impfstoff Sputnik V geimpft ist, braucht für den Weltcup-Auftakt in Schweden bei der Einreise einen PCR-Test, gilt dann aber in Schweden als geimpft und kann sich frei bewegen. Ein langsamer aber lohnender Weg zurück in ein Stück Normalität.

Und wenn in Östersund die ersten Runden der Biathlon-Saison 2021/22 gedreht werden, die ersten Läufer:innen die Ziellinie überqueren und erste Sieger:innen auf dem Podest jubeln, ist mit DECATHLON ein Partner in die Biathlon-Familie eingezogen, der neue Wege beschreitet und bereit ist für noch viele weitere Abenteuer im Schnee und der Natur. Denn: DECATHLON goes BIATHLON!

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