SIMOND Athlet Mathéo Jacquemoud setzt neue Maßstäbe im Skibergsteigen
Drei alpine Rekorde in einer Saison
Plochingen, Deutschland 11.05.2026: Alpinismus lebt von der Faszination für Grenzen, Tempo und Präzision im Hochgebirge. Mathéo Jacquemoud zählt seit Jahren zu den Athleten, die diese Suche nach Höchstleistung prägen. Der französische Ausnahme‑Skibergsteiger, begleitet und ausgerüstet von SIMOND, setzte in dieser Saison ein starkes Ausrufezeichen: Innerhalb weniger Wochen stellte er gleich drei alpine Rekorde auf. Dabei vereinen seine Projekte sportliche Exzellenz, Erfahrung und Alpinismus, der sich auch von Wetterkapriolen nicht aufhalten lässt.
Mit drei außergewöhnlichen Projekten prägte Mathéo Jacquemoud im Frühjahr 2026 den internationalen Skialpinismus. Der französische Athlet realisierte eine vollständige Alpenüberquerung von Wien nach Nizza in 19 Tagen, stellte gemeinsam mit William Boffelli eine neue Bestzeit auf der Haute Route von Chamonix nach Zermatt auf und verbesserte mit Samuel Équy den Speed‑Rekord der Ski‑Rundtour auf den Mont Blanc. Drei Abenteuer, die unterschiedliche Facetten des Skialpinismus vereinen – von Ausdauer über Tempo bis hin zu technischer Präzision.
Begleitet und ausgerüstet wurde Jacquemoud bei all seinen Projekten von SIMOND. Die alpine Expertenmarke ist seit 1860 in Chamonix, im Zentrum des Mont‑Blanc‑Massivs, verwurzelt und entwickelt hoch technische Ausrüstung für anspruchsvolle Bergsportler:innen. Das Sortiment umfasst alles vom klassischen Alpinismus über Skitouren und Hochtouren bis hin zu extremen Speed‑ und Expeditionsprojekten. Die unmittelbare Nähe zu den Bergen und die enge Zusammenarbeit mit professionellen Athlet:innen prägen hier jedes Produkt.
Die vollständige Alpenüberquerung: Wien–Nizza
20 Tage, 4 Länder, 86.000 Höhenmeter
Am 7. März 2026 startete Mathéo Jacquemoud in Wien zu einem außergewöhnlichen Projekt: einer vollständigen Alpenüberquerung mit eigener Muskelkraft – ausschließlich auf Ski und per Fahrrad. Ziel war es, eine eigene Linie quer durch die Alpen zu finden und das mit möglichst hohem Tempo.
Nach 19 Tagen und 20 Etappen erreichte Jacquemoud am 26. März die Strandpromenade von Nizza. In dieser Zeit durchquerte er neun Gebirgsgruppen in Österreich, Italien, der Schweiz und Frankreich, legte über 2.100 Kilometer zurück und bewältigte insgesamt 86.000 Höhenmeter, was nahezu zehn Everest-Besteigungen entspricht.
Die Alpenüberquerung war nicht nur ein sportliches, sondern auch ein menschliches Gemeinschaftsprojekt. Jacquemoud wurde abschnittsweise von zahlreichen Freund:innen, Spitzenathlet:innen und Bergführer:innen begleitet, darunter Quentin „Champi“ Champagnac (logistische Unterstützung), Vivian Bruchez, Pierre‑Idris Mehdi, Noa Barrau, Alex Oberbacher, Clément Parisse, Paul Lenoir, Antoine Socquet sowie weitere Weggefährt:innen. In wechselnden Seilschaften entstanden gemeinsame Gipfelerlebnisse, unter anderem am Großglockner, Piz Palü, Mont Blanc, Gran Paradiso und Dôme des Écrins.
Trotz extremer Wetterlagen mit Neuschnee, Sturm und anspruchsvollen Routenentscheidungen blieb das Projekt „alpin“: an die Bedingungen angepasst, verantwortungsbewusst umgesetzt und getragen von Erfahrung und Teamgeist.
Chamonix–Zermatt: Neuer Referenzwert auf der Haute Route
100 Kilometer in 13:27 Stunden
Nur zehn Tage nach Abschluss der Alpenüberquerung stellte sich Jacquemoud erneut einer legendären Herausforderung: der Skidurchquerung von Chamonix nach Zermatt auf der klassischen Haute Route.
Gemeinsam mit dem italienischen Skibergsteiger William Boffelli startete er am 5. April 2026 um 00:33 Uhr in Chamonix. Das Duo absolvierte die rund 100 Kilometer lange Route mit 8.300 Höhenmetern im Aufstieg und 7.600 Höhenmetern in der Abfahrt in einer Zeit von 13 Stunden und 27 Minuten.
Damit unterboten sie den bisherigen Rekord von Samuel Équy und Benjamin Védrines aus dem Jahr 2023 um 1 Stunde und 27 Minuten. Entscheidend für den Erfolg waren exzellente Abstimmung, konstantes Tempo und das Agieren als Team.
Die Bedingungen entlang der Route waren ideal: gute Akklimatisation, stabile Schneeverhältnisse und sorgfältig getestetes, leichtgewichtiges Material, das Jacquemoud gemeinsam mit SIMOND entwickelt hatte. In Zermatt angekommen, beschrieben beide Athleten die Unternehmung als eines ihrer einprägsamsten Erlebnisse im Hochgebirge.
Mont Blanc: Ski-Rundtour in Rekordzeit
4:41:24 Stunden – neuer Bestwert ab Chamonix
Am 25. April 2026 kehrte Mathéo Jacquemoud erneut an den Ausgangspunkt seiner jüngsten Rekorde zurück: die Kirche von Chamonix. Gemeinsam mit Samuel Équy, Teamkollege in der französischen Nationalmannschaft und Weltmeister im Teamwettbewerb 2022, nahm er die Ski-Rundtour auf den Mont Blanc in Angriff.
Trotz schwieriger Bedingungen auf dem Gletscher im Bereich der „Jonction“ und anspruchsvoller Verhältnisse am Berg gelang dem Duo eine außergewöhnliche Leistung: Nach 4 Stunden, 41 Minuten und 24 Sekunden kehrten sie nach Chamonix zurück und verbesserten damit den bisherigen Rekord von William Boffelli aus dem Jahr 2025 um zwei Minuten.
Während des Aufstiegs führte Équy das Tempo an, auf der Abfahrt holte Jacquemoud auf und spielte seine technische Klasse aus. Der Erfolg war das Ergebnis präziser Risikoabwägung, exzellenter Kondition und perfekter Zusammenarbeit – ganz im Geist des modernen Skialpinismus.
Mehr Details und Impressionen zu den einzelnen Projekten gibt es in den englischen Pressemitteilungen.
SIMOND: Entwicklung, Tests und Produktion in Chamonix
Alle drei Rekord-Projekte entstanden in enger Zusammenarbeit mit SIMOND. Die Marke betreibt in Chamonix nicht nur ihren historischen Produktionsstandort, sondern auch ihr Design- und Entwicklungszentrum. Hier werden Metallprodukte wie Eisgeräte, Steigeisen und Karabiner bis heute gefertigt, während Bekleidung und Ausrüstung direkt in Zusammenarbeit mit Athlet:innen entwickelt und unter realen alpinen Bedingungen getestet werden.
Mathéo Jacquemoud ist Teil des SIMOND Avant‑Garde Teams und wirkt aktiv an der Produktentwicklung mit. Darunter sind ultraleichte Rucksäcke, Helme, Gurte und Bekleidung, die speziell für hohe Intensität, Sicherheit und Effizienz im Hochgebirge ausgelegt sind.
Die unmittelbare Nähe von Entwicklung, Produktion und alpinem Gelände erlaubt es SIMOND, Produkte nicht theoretisch, sondern praxisnah zu denken – getestet von Athlet:innen, die sich täglich an die Grenzen des Machbaren bewegen.
Bei Interesse vermitteln wir gerne Interviews mit Mathéo und anderen SIMOND-Athleten. Wenden Sie sich dafür am besten direkt an Elias von eastside communications.
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